Hautbereich
Dermabrasion
Nasenkorrektur, Brustvergrößerung oder Botox-Behandlung sind die wohl bekanntesten Möglichkeiten, Haut und Körper zu verschönern. Eine der eher unbekannteren, aber auch einfachsten Schönheitsbehandlungen ist die Dermabrasion.
Die Dermabrasion ist ein mechanisches Verfahren, bei der die obersten Hautschichten mit einer rotierenden Diamantfräse vorsichtig abgetragen werden; die tiefer liegenden Hautschichten bleiben dabei erhalten. Der etwa einstündige Eingriff erfolgt unter sterilen OP-Bedingungen, mit örtlicher Betäubung oder im Dämmerschlaf.
Bei der Behandlung muss die Haut gespannt oder vorgefroren sein.
Ebenso ist wichtig für ein zufriedenstellendes Ergebnis, dass der Operateur die Übergänge zwischen behandelter und unbehandelter Haut nahtlos gestaltet, damit man später keine unschönen Übergänge erkennen kann.
Das Abschleifen der Hautoberfläche erzeugt eine Schürfwunde, die das Zellwachstum anregt. Die Haut wird regeneriert, geglättet und erscheint frischer und gestraffter. Auf diese Weise können kleine Hautprobleme wie Narben, Altersflecken und Warzen beseitigt werden. Ebenfalls gut geeignet ist die Dermabrasion für kleine bis mittlere Fältchen, insbesondere im Lippenbereich.
Auch Muttermale, Verhornungen und Tätowierungen können mit dieser Behandlung entfernt werden. Stärkere Falten können durch die Dermabrasion nur gemildert, aber nicht ganz beseitigt werden. Deshalb wird hier eine Dermabrasion oft mit einem Lifting kombiniert, zum Beispiel eine Halsstraffung. Eine alternative Möglichkeit für die Dermabrasion wäre die Faltenunterspritzung, z. B. durch Botox. Und schließlich, wenn diese Möglichkeiten nicht ausreichen, lässt die große Schönheitsoperation mit Hilfe von Implantaten kaum noch Wünsche offen.
Zu beachten bei einer Dermabrasion-Behandlung ist, dass die Haut an der behandelten Stelle in der ersten Zeit danach noch leicht gerötet sein kann. Eine stärkere Sonneneinstrahlung sollte zunächst vermieden werden, damit die Haut die Gelegenheit erhält, sich zu regenerieren.

