Gesichtsanpassung Transgender

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Gesicht weiblicher oder männlicher machen

Transsexualität ist ein Phänomen, unter dem Betroffene oft stark leiden. Sie sind in einem falschen Körper geboren und nehmen auch im Spiegel nicht ihr eigentliches Selbst wahr. Es gibt glücklicherweise inzwischen viele chirurgische Möglichkeiten, das Geschlecht an die Identität des Patienten anzupassen. Neben der eigentlichen Geschlechtsangleichung ist es auch wichtig, dass die Patienten als Mann bzw. als Frau auf der Straße erkannt und wahrgenommen werden. Im Rahmen einer Gesichtsfeminisierung bzw. Maskulinisierung werden die typisch männlichen oder weiblichen Gesichtszüge betont und so geformt, dass sie zur neuen Identität des Patienten passen.

 

Welche chirurgischen Möglichkeiten bieten wir zur Anpassung eines Gesichtes an das neue Geschlecht?

In unserer Schönheitsklinik begleiten wir den Prozess der Geschlechtsumwandlung, in dem wir vor oder nach der Geschlechtsangleichung eine Feminisierung bzw. Maskulinisierung vornehmen. Dabei werden im Rahmen der Möglichkeiten die typischen Geschlechtsmerkmale im Gesicht dem neuen Geschlecht angepasst. Was möglich ist, hängt von den physiologischen Voraussetzungen jedes einzelnen Patienten ab. Manchmal haben die Patienten bereits ein für ihr neues Geschlecht typisches Gesicht. In diesen Fällen konzentriert sich die Schönheitschirurgie darauf, diese Züge weiter zu verstärken.


In diesen Bereichen sind chirurgische Anpassungen im Rahmen einer Transgender-Umwandlung möglich:

  • Gesicht und Kinn: Männer haben tendenziell ein eckiges und größeres Gesicht als Frauen. Wenn ein Mann zur Frau werden möchte, wird das Mittelgesicht aufgefüllt und auch die Relation in der Unterkieferspange wird verändert. Das eckige Kinn des Mannes erscheint anschließend runder und weiblicher. Ein wichtiger Bestandteil der Gesichtsmodellierung ist die Wangenaugmentation. Dabei wird Fett in die Wangen eingespritzt bzw. von anderen Bereichen des Körpers wie dem Gesäß übertragen. Dadurch erscheint der Wangenknochen höher und es wird ein sehr wirkungsvolles, ästhetisches Ergebnis erzielt. Etwa 50 Prozent des injizierten Fettes bleibt dauerhaft in der Wangenpartie, so dass der Eingriff in diesen Fällen nicht wiederholt werden muss. Sollte eine Fetteinspritzung nicht erfolgreich sein, besteht die Möglichkeit, ein Implantat in das Gesicht einzusetzen. Feine Linien im Gesicht können im Anschluss außerdem mit Botox modelliert werden.
  • Mund: Ein typisch weiblicher Mund hat mehr Volumen als der eines Mannes. Daher können im Rahmen einer Gesichtsfeminisierung die Lippen aufgespritzt und femininer geformt werden.
  • Nase: Männer haben eine längere und breitere Nase als Frauen. Daher wird die Nase während der Gesichtsfeminisierung verkleinert und bekommt eine weiblichere Form.
  • Augen: Auch die Form der Augen kann beispielsweise durch eine Fettaufspritzung unter den Augen verändert werden. Der Schwung der Augenbrauen wird verändert, indem die Brauen angehoben werden und eine harmonischere Form bekommen. Das schenkt dem gesamten Gesicht mehr Offenheit. Ebenso sind Lidkorrekturen und Lidstraffungen möglich.
  • Stirn: Männer haben typischerweise eine eingefallene Stirnstruktur. Die Frau hat dagegen einen kürzeren Abstand im Stirnbereich zu den Haaren. Diese Eigenheiten des männlichen bzw. weiblichen Geschlechtes werden während der Transgender-OP angepasst.
  • Adamsapfel: Wenn der Patient einen großen hervorstechenden Adamsapfel hat, kann dieser im Rahmen der Chirurgie zur Feminisierung abgeschliffen und verkleinert werden

 

Ablauf und Wahl des bestmöglichen Zeitpunkts

Der erste Schritt ist immer das Beratungsgespräch. Der Arzt prüft die physiologischen Voraussetzungen und berät den Patienten über mögliche Eingriffe. Ihr behandelnder Chirurg klärt sie auch über Risiken auf und entscheidet vor allem bei jungen Patienten, deren Schädelknochen noch wachsen, ob der Eingriff durchgeführt werden kann.
Je umfangreicher die Feminisierung bzw. Maskulinisierung sein soll, desto mehr Eingriffe müssen durchgeführt werden. Bei einigen FFS können auch mehrere Verfahren gleichzeitig zum Einsatz kommen. Es ist möglich, in einer einzigen OP einen Haaransatz zu verändern, eine Stirn umzuformen und ein Augenbrauenlift durchzuführen.


Wann ist der beste Zeitpunkt für eine Gesichtsanpassung?


Hier gilt wie bei vielen ästhetischen Operationen: Je früher, desto besser. Der Kopf des Mannes ist durchschnittlich wesentlich größer und oft auch kantiger als ein weiblicher Kopf. Diese Merkmale nehmen mit steigendem Alter auch weiter zu. Je älter der Mann, der sich zur Frau umoperieren will, desto schwieriger wird es, mit chirurgischen Mitteln eine weibliche Gesichts- und Kopfform zu modellieren. Generell kann eine Gesichtsfeminisierung bzw. -Maskulinisierung in jedem Alter durchgeführt werden. Bei jedem Patienten und jeder Patientin wird individuell besprochen, welche Eingriffe zur Formung des neuen Gesichtes möglich und sinnvoll sind.

 

Mögliches Ergebnis und Heilungsdauer

So einzigartig wie jedes Gesicht ist, so individuell sind auch die Indikationen und Möglichkeiten, die im Rahmen einer Gesichtsfeminisierung bzw. Maskulinisierung erreicht werden können. Je früher sich die Patienten für einen solchen Eingriff entscheiden, desto bessere Ergebnisse sind zu erwarten. Eine entscheidende Rolle spielt hier der Psychologe bzw. der Psychiater, denn oft ist es schon möglich, einen Transgender vor der Pubertät zu erkennen und erste Maßnahmen zu ergreifen. Dadurch werden die männlichen bzw. weiblichen Gesichtszüge nicht so stark ausgeprägt und können später chirurgisch nachkorrigiert werden.

 

Wie lange dauert die Wundheilung bei einer Feminisierung bzw. Maskulinisierung?


Auch die Genesungszeit kann sehr unterschiedlich ausfallen. Sie hängt einerseits von der körperlichen Verfassung der Patienten ab und andererseits vom Umfang und der Anzahl der durchgeführten Operationen. Sie sollten mit einer längeren Genesungszeit rechnen, da im Gesicht meistens starke Schwellungen auftreten, die erst nach einigen Wochen oder sogar Monaten vollständig verheilt sind. Oft können die Patienten aber nach etwa zwei bis drei Wochen schon wieder zur Arbeit gehen und ihren gewohnten Aktivitäten nachgehen.

 

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