Hairline Lowering - Haarlinie senken

Schönheit ist
machbares Glück

Haarlinie senken als wichtiger Part der Gesichtsfeminisierung

Jeder Mensch hat eine Nase, Augen und einen Mund. Es sind die Details, die ein Gesicht so besonders machen und die ihm ein typisch männliches und typisch weibliches Aussehen verleihen. Bei genauerer Beobachtung werden Sie feststellen, dass Männer einen höheren Haaransatz über der Stirn haben als Frauen. Wer sein Geschlecht angleichen möchte, kann daher auch diesen Bereich des Kopfes bzw. des Gesichtes der neuen Identität anpassen. Möglich ist diese OP beispielsweise auch außerhalb der Transgender-Indikation für Frauen, die unzufrieden sind mit einer hohen Stirn und diese kosmetisch herunterziehen wollen.


Die optimale Position der Haarlinie am Kopf


Geht man vom Ideal eines weiblichen Gesichtes bzw. Kopfes aus, dann befindet sich die Haarlinie genau an der Position, an der der Kopf von einer horizontalen in eine vertikale Position übergeht. Der Abstand zwischen Augenbrauen und Haarlinie liegt zwischen 5 und 6,5cm. Die Gesichtszüge erscheinen dadurch harmonischer und gleichmäßiger. Bei einem Mann ist der Haaransatz weiter oben am Kopf. Er hat dadurch eine höhere Stirn - ein typisch maskulines Merkmal.

 

Wann ist die Indikation für eine Haarliniensenkung gegeben?

Generell kann die Haarliniensenkung von allen Patienten gewünscht werden, die eine zu hohe Stirn haben und die diese durch einen chirurgischen Eingriff senken lassen wollen. Dies kann sowohl bei Frauen der Fall sein, die einfach weiblicher aussehen wollen als auch bei Transgendern auf dem Weg zur Geschlechtsangleichung.

 

Die Indikation ist immer dann gegeben, wenn die Haarlinie sich hinter dem Übergang befindet, an dem der Kopf in eine vertikale Position übergeht. Je höher der Haaransatz, desto weniger weiblich erscheint das Gesicht. Daher kann mithilfe der Haarliniensenkung ein wirkungsvoller Effekt erzielt werden. Wenn die Stirn als Folge eines natürlichen Haarausfalles hoch erscheint, kann mittels einer Haartransplantation nachgeholfen und die kahlen Stellen mit neuen Haarwurzeln besetzt werden. Auch in diesem Fall wird die Stirn optisch verkleinert.

 

Hairline Lowering: Herunterziehen der Haarlinie für ein weiblicheres Gesicht

Das sind die einzelnen Operationsschritte zur Feminisierung des Gesichtes am Haaransatz:

 

  • 1. Betäubung: Die Operation wird in der Regel unter Vollnarkose durchgeführt.
  • 2. Schnitt entlang der Haarlinie: Etwas oberhalb der Haarlinie wird der Schnitt gesetzt. Dieser wird bewusst nicht ganz glatt ausgeführt, damit keine gerade Narbe entsteht. Die Narbenbildung soll so gestaltet werden, dass die Haare durch die Narbe hindurchwachsen und sie damit unsichtbar werden lassen.
  • 3. Herunterziehen der Kopfhaut: Die bewegliche Kopfhaut am Hinterkopf wird idealerweise um 1,5 bis 2cm nach vorne gezogen.
  • 4. Hautentfernung: Der überflüssige Hautbereich an der Haarlinie der Stirn wird entfernt.
  • 5. Befestigung der Kopfhaut: Die lose Kopfhaut wird zum Abschluss der Operation am Knochen befestigt. Dadurch soll verhindert werden, dass sie sich wieder zurückzieht.

 

Mögliche Komplikationen und Genesungszeit

Neben den üblichen OP-Risiken sind bei professionell durchgeführten Operationen keine großen Komplikationen zu erwarten. Der Schnitt wird ungleichförmig etwas oberhalb des Haaransatzes gesetzt, so dass die Narbe später von den nachwachsenden Haaren verdeckt werden wird. Bleibt doch eine sichtbare Narbe, kann diese durch eine Haartransplantation meistens vollständig verdeckt werden. Sollte später ein natürlicher Haarverlust auftreten, kann die nun sichtbar werdende Narbe ebenfalls mit einer Transplantation von Haarwurzeln verdeckt werden. Manchmal treten leichte Blutergüsse unter den Augen auf, die aber nach einiger Zeit von selbst wieder verschwinden. Zu erwarten sind nach der Operation leichte Schmerzen sowie ein Taubheitsgefühl, das einige Wochen andauern kann. In der Regel können Sie schon wenige Tage nach dem Eingriff wieder arbeiten oder ihren geregelten Aktivitäten nachgehen. Etwa nach 6 Wochen ist es auch wieder möglich, die Haare zu färben, um beispielsweise einen grauen Ansatz zu überdecken.


Die Genesungszeit nach der Senkung der Haarlinie


Der Eingriff ist vergleichsweise klein. Daher wird die Genesungszeit nach der Operation in der Regel schnell verlaufen. Eventuelle Schmerzen werden mit Medikamentengaben gelindert. Im Idealfall sind die Narben nach etwa 6 Wochen so ausgeheilt, dass sie unter der neuen Haarlinie optisch vollkommen verschwunden sind. Einige Patienten beschreiben ein Taubheitsgefühl an der Stirn, das aber ebenfalls nach einigen Wochen spätestens verschwunden sein sollte.

 

Welche ästhetischen Ergebnisse sind durch die Haarliniensenkung zu erwarten?

Es ist nur eine kleine Veränderung der Proportion im Gesicht, die aber oft einen wirkungsvollen Effekt auf das gesamte Gesicht hat. Die Größe und die Dominanz der Stirn können durch die Absenkung der Haarlinie verändert werden. Dadurch erhält das männliche Gesicht typisch weibliche Züge. Die Proportionen des Gesichtes werden ausgeglichen und stehen in einem harmonischen Verhältnis zueinander. Die Senkung der Haarlinie ist daher ein wichtiger Baustein im gesamten Prozess der Geschlechtsumwandlung.

 

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