Brustaufbau Transgender

Schönheit ist
machbares Glück

Brustaufbau bei Transgender Operationen

Bei einer geschlechtsangleichenden Operation von einem anatomischen Mann zu einer anatomischen Frau steht der Aufbau der Brust meist ganz oben auf der Wunschliste der Patienten. Eine wohlgeformte Brust ist schließlich das Synonym für Weiblichkeit und lässt auch nach außen hin die Identität des transsexuellen Patienten klarer herausstechen. Da die männliche Brust wenig Eigenfett hat, wird der Brustaufbau bei einer geschlechtsangleichenden Operation in der Regel mit einem Implantat durchgeführt.

 

Ist bei Transgender-Patienten immer ein Brustaufbau erforderlich?

 

Die Indikation hängt immer von zwei Faktoren ab. Zum einen vom Wunsch des Patienten und zum anderen davon, wie frühzeitig mit der Geschlechtsumwandlung begonnen wurde. Ist das Transgender-Dasein frühzeitig entdeckt worden, dann ist die männliche Pubertät im Idealfall medikamentös unterdrückt worden. Durch die kontinuierliche Einnahme weiblicher Geschlechtshormone formt sich in diesen Fällen bereits frühzeitig auf natürliche Weise eine weibliche Brust. Oftmals sind die Patienten mit diesem natürlichen Ergebnis bereits sehr zufrieden. Im Bedarfsfall kann die Brust in unserer Schönheitsklinik im Rahmen der Geschlechtsangleichung noch weiter geformt und vergrößert werden. Da nicht alle Transgender-Patienten aber das Glück hatten, die Geschlechtsangleichung bereits vor der Pubertät zu beginnen, ist in vielen Fällen ein chirurgischer Brustaufbau notwendig.

Voraussetzungen und Vorgehensweise

Vor der Operation muss ein Psychologe die Transgender-Identität diagnostiziert haben. Damit die Krankenkasse die Kosten für die Operation übernehmen kann, müssen in der Regel einige Unterlagen vorliegen. Dazu gehören Berichte aus der Psychotherapie, Verlaufsberichte der Hormontherapie und Nachweise über das Beratungsgespräch beim operierenden Arzt. Ist die Transgenderidentität einwandfrei bewiesen, werden die OP-Kosten in aller Regel von der Krankenkasse getragen.


Exemplarisches Vorgehen beim Brustaufbau:

 

Über die Art und das Verfahren der Operation sprechen wir immer individuell mit dem Patienten entsprechend seiner Wünsche und seiner anatomischen Voraussetzungen. In der Regel wird der Brustaufbau bzw. die Brustvergrößerung bei transsexuellen Patienten durch einen versteckten Achselhöhlenschnitt durchgeführt. Über diesen Schnitt wird anschließend das Implantat in der Form einer weiblichen Brust eingesetzt. Der Vorteil dieser Operationsmethode ist der, dass die Narbe unter der Achsel in der Regel gut verheilt und weitgehend unsichtbar bleibt. Über folgenden Link gelangen Sie zu weiteren Informationen zum Thema Brustaufbau.

 

Die Auswahl der Implantate:

 

Während der Aufklärungsgespräche besprechen wir gemeinsam, welches Implantat für das gewünschte Ergebnis das Beste ist. Wir arbeiten in unserer Klinik vorrangig mit zwei verschiedenen Implantaten:

  • Implantate mit Silikonhülle und Silikongel
  • Implantate mit Silikonhülle und Kochsalzlösung

Diese Brustimplantate können im Rahmen des Brustaufbaus am besten modelliert werden. Die Implantate variieren in Form und Größe. Es ist unser Ziel, durch die Operation ein möglichst natürliches Ergebnis zu erzielen. Auch in der Form unterscheiden sich die Implantate. Sie können entweder rund, tropfenförmig oder anatomisch geformt sein. Gemeinsam mit Ihnen finden wir das Implantat, das in Form, Größe und Material am besten zu Ihnen und Ihrem Körper passt. Detaillierte Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf unserer Seite für Brustimplantate.

 

Vorteile von Silikonimplantaten beim Brustaufbau:

 

Silikon-Implantate sind aus unserer Sicht am besten dafür geeignet, aus einer männlichen eine weibliche Brust zu formen. Die äußere Hülle der Implantate besteht aus Silikon-Plastomer und wird besonders gut vom Körper angenommen. Häufiger empfehlen wir die Verwendung von Implantaten, die mit Silikongel gefüllt sind, da sich diese am besten modellieren lassen. Außerdem fühlen Sie sich im Ergebnis anschließend natürlicher an. Die Entscheidung für ein Implantat treffen wir immer gemeinsam mit dem Patienten. Dr. Funk berät Sie im Beratungsgespräch ausführlich über die verschiedenen Oberflächen und Formen.

 

Mögliche Ergebnisse und Risiken

Im Idealfall ist die modellierte Brust am Ende nicht von einer natürlich gewachsenen, weiblichen Brust zu unterscheiden. Durch die Wahl der Form und der Größe der Implantate können die Patienten das Ergebnis erheblich beeinflussen. Auch von einer flachen männlichen Brust ausgehend kann eine wohlgeformte, große weibliche Brust erzielt werden. Das Ergebnis hängt letztlich auch davon ab, wie früh bereits mit einer Angleichung an das Geschlecht mit Hormongaben begonnen wurde und ob sich bereits durch Hormongaben eine weibliche Brust geformt hat.


Welche Risiken sind mit einem Brustaufbau verbunden?


Wenn der Brustaufbau durch einen erfahrenen Plastischen Chirurgen durchgeführt wird, dann ist er nur mit geringen Risiken verbunden. Dank moderner Verfahren können diese heute weitgehend minimiert werden. Neben den üblichen OP-Risiken kommen Schmerzen nach der Operation und Schwellungen hinzu, die nach jedem Eingriff zu erwarten sind. Vereinzelt kann es auch zu einer Kapselfibrose kommen. Ein Verrutschen der Silikon-Implantate ist heute nahezu ausgeschlossen.


Der Ablauf des Brustaufbaus


Am Anfang jeder Behandlung steht immer ein ausführliches Beratungs- und Aufklärungsgespräch zwischen Arzt und Patient. Es ist wichtig, dass der Patient darüber aufgeklärt wird, welche Ergebnisse erzielt werden können und welche Risiken er tragen muss. Die Patienten bleiben in der Regel einen Tag in der Klinik. Die Operation zum Brustaufbau wird entweder während eines Dämmerschlafes oder einer Vollnarkose durchgeführt. Leichte Schmerzen nach der Operation sind zu erwarten und können mit Schmerzmitteln weitgehend ausgesetzt werden. Die Patienten können in der Regel sofort oder spätestens nach einer Woche wieder in Ihren Alltag zurückkehren.

 

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