Schönheit ist
machbares Glück

Botox (muskelhemmende Wirkung) - Schönheitsklinik Dr. Funk

Botulinumtoxin, eher bekannt unter seinem Handelsnamen Botox, bezeichnet mehrere, sehr ähnliche neurotoxische Proteine, welche von verschiedenen Bakterienspezies ausgeschieden werden. Früher waren diese Bakterien vor allem als Verursacher der Lebensmittelvergiftung Botulismus gefürchtet, doch in den 1980ern entdeckte man den medizinischen Nutzen der Botulinumtoxine. Seit 1992 werden diese auch in der ästhetischen Chirurgie angewendet. Der LD50-Wert (Letale Dosis) der Botulinumtoxine bei Mäusen liegt bei 30 pg/kg bei intravenöser Gabe - werden also einer Gruppe Mäuse 30 Piko-Gramm (30 Billionstel eines Gramms) pro Kilogramm Körpergewicht in den Blutkreislauf injiziert, so versterben 50% der Mäuse.

Botulinumtoxine greifen am Übertragungspunkt vom Nerven zum Muskel, dem Synapsenspalt zwischen Axon und motorischer Endplatte, an, wo sie die Übertragung der Nervensignale verhindern. Dadurch wird der Muskel gelähmt und bewegungsunfähig, ohne dass eine Beeinträchtigung des Fühlens oder Tastens erfolgt. Die Wirkung baut sich je nach Dosis in den der Behandlung folgenden Tagen auf, und hält schließlich ca. 3 bis 4 Monate an, bevor sie wieder nachlässt. In der plastisch-ästhetischen Chirurgie wird dieser Effekt genutzt, um die Mimikmuskeln im Gesicht zu entspannen und so die Ausbildung von Mimikfalten zu verhindern. Die Gefahr liegt hier bei einer Lähmung der emotionalen Mimik. Ist diese „ausgeschaltet“, so reduzieren auch entsprechende Regionen im Gehirn ihre Aktivität, es kann zu einer Einschränkung des mimischen Nachspielens und Verstehens von Emotionen kommen - was im sozialen Umfeld Komplikationen hervorrufen kann. Derartige Folgen sind meist auf unzureichende Kenntnisse oder Fertigkeiten des behandelnden Arztes zurückzuführen.

 


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