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Hernien - Schönheitsklinik Dr. Funk

Generell bezeichnet der Begriff Hernie den Austritt von Eingeweiden aus der Bauchhöhle. Dies kann rein im Körperinneren geschehen (innere Hernie, beispielsweise eine Zwerchfellhernie, bei der Teile des Magens oder Dünndarms in die Brusthöhle gelangen), oder es handelt sich um eine äußere Hernie – die bekannteste Form ist wohl die Leistenhernie, auch Leistenbruch genannt. Die Bezeichnung Eingeweidebruch ist allerdings ein wenig irreführend. Die Eingeweide treten nicht nach außen aus, sie sind in eine Hautausstülpung nach außen verlagert, verlassen den Körper aber nicht.

Im Rahmen der Schwangerschaft kann auch eine Nabelhernie auftreten, da die Bauchdecke durch die große Dehnung gerade an der Stelle des Bauchnabels geschwächt ist. Meist ist es ein teil des Dünndarms, der durch die Bruchpforte im Bauchnabel diesen nach außen stülpt. Der Nabelbruch verursacht nicht immer Beschwerden, meist sind es ziehende Schmerzen, die auf ihn aufmerksam machen – diese treten bei Husten, Pressen oder körperlicher Belastung auf. Auch wenn der Nabelbruch keine Beschwerden verursacht, sollte er dennoch operativ behandelt werden, da eine Einklemmung des Dünndarms in 30% der Fälle geschieht. Bei einer Einklemmung kann Gewebe absterben, was zu weiteren und schwereren Komplikationen führen kann – 10–15% der Patienten versterben.

Im günstigsten Fall kann die Hernie vom Arzt reponiert werden, das heißt der Inhalt kann durch sanften Druck wieder zurück in die Bauchhöhle gebracht werden – dieses Taxis genannte Verfahren sollte aber nur vom Arzt vorgenommen werden! Sie beseitigt allerdings nicht die Ursache, die Bruchpforte steht noch immer offen und eine Hernie kann schnell wieder entstehen. Eine Operation ist dringend zu empfehlen.


 

 

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